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Photo ©Massimo Borchi/SIME
Carrara
Carrara
EINE IDEE, DIE ZWISCHEN DEM CASTELLO MALASPINA, DEM LARDO DI COLLONATA, DEM MEER UND DEN APUANISCHEN ALPEN SCHWEBT

Der älteste Teil der Stadt war die Pfarrkirche Sant'Andrea, die später zur prächtigen Kathedrale wurde und die im 13. Jahrhundert durch eine Ringmauer geschützt war, die auch die Festung und das Rathaus umfasste.

Auch das Wappen und der Name der Gemeinde waren mit dem Marmor verbunden: Das Symbol der Stadt ist das Rad und es scheint das Toponym zu sein, das einige aus Cararia ableiten, den „Ort der Karren“, jener Karren (it. carro), auf denen die Marmorblöcke transportiert wurden. Das Rad im Wappen (das auch in der schönen Rosette der Kathedrale zitiert wird), hat ebenfalls mit dem Motto FORTITUDO MEA IN ROTA zu tun.

Um den historischen Überblick zu vervollständigen: 1557 erweiterte und veränderte Alberico I Cybo Malaspina das Stadtbild. Die neue Ringmauer umschließt ab diesem Zeitpunkt auch die Dörfer außerhalb der mittelalterlichen Mauer - Caffaggio und Grazzano - und in der neuen Anlage wurde die schöne Piazza Alberica geschaffen. Im 19. Jahrhundert durchläuft die Stadt eine zweite Expansion, die durch die Entwicklung der Steinindustrie bestimmt ist. Im gleichen Jahrhundert werden ein Hafen für die Verschiffung des Marmors und ein Pier gebaut, der zuerst mit dem Bahnhof von Avenza und dann mit der Ferrovia Marmifera verbunden war, die direkt zu den Steinbrüchen führte.

Ein Besuch in Carrara beginnt mit dem Castello Malaspina, einer Festung, die die Unabhängigkeit der Stadt von den Bischöfen von Luni repräsentiert. Im 13. Jahrhundert stärkten die weltlichen Kräfte die militärische Organisation des Ortes, indem sie die Festung ausbauten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Verteidigungsbau in eine wunderbare herrschaftliche Residenz verwandelt, die seit 1805 Sitz der Akademie der Bildenden Künste ist.

Um mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren, ist ein Besuch des schönen Museo Civico del Marmo unerlässlich. Das 1982 eröffnete Museum gliedert sich in sechs innere und einen äußeren Bereich und bietet den Besuchern ein komplexes und faszinierendes Bild des lokalen Erbes, beginnend mit der römischen Archäologie und der Geschichte des Territoriums bis zur Veranschaulichung der innovativsten Techniken der modernen Bildhauerkunst mit Marmor und anderen Materialien.

Bei einem Besuch von Carrara darf ein Ausflug in den Park der Apuanischen Alpen nicht fehlen. Diese einzigartige Bergkette erstreckt sich über 60 km in der Versilia, der Lunigiana und der Garfagnana und ist neben der Schönheit des Marmor bekannt für die tiefen Schluchten, die sich zwischen den Bergen öffnen, für die reizvollen Steinbrüche und die schönen Aussichten, die es ermöglichen, den Blick von den weißen Gipfeln bis über das nahe gelegene Meer schweifen zu lassen.

 

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