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Photo ©Massimo Borchi/SIME
Carrara
Carrara
Die Stadt des weißen Goldes, in der Schwebe zwischen dem Meer und den Apuanischen Alpen

Carrara liegt im Norden der Toskana an der Apuanischen Riviera und ist seit jeher als die Stadt des Marmors bekannt. Die Stadt verschmilzt mit den Alpen in einer Aufeinanderfolge wechselhafter und faszinierender Landschaften, in denen die weißen Bergprofile und der in den Steinbrüchen abgebaute Marmor den Ton angeben, der die Geschichte und den Reichtum dieses Ortes ausmacht.
Die Identität dieses antiken Zentrums ist seit jeher mit dem hellen Stein verbunden, der seit der Römerzeit in den Steinbrüchen dieser Gegend abgebaut wird. Seitdem lässt der Name Carrara an Marmor und Steinbrüche denken, jenes weiße Gold, das so bekannt ist, dass es Künstler aller Epochen und Orte angezogen hat. 

Auch das Wappen und der Name der Gemeinde waren mit dem Marmor verbunden: Das Symbol der Stadt ist das Rad und es scheint das Toponym zu sein, das einige aus Cararia ableiten, den „Ort der Karren“, jener Karren (it. carro), auf denen die Marmorblöcke transportiert wurden. Das Rad im Wappen wird immer mit dem Motto fortitudo mea in rota assoziiert.

Sehenswürdigkeiten in Carrara

Den ältesten Kern der Stadt bildet die Stiftskirche Sant'Andrea, die später zu der prächtigen Kathedrale wurde, die wegen ihrer vollständig mit abwechselnd weißem Carrara-Marmor und Streifen von schwarzem Marmor aus Colonnata verkleideten grandiosen Fassade, berühmt ist. Dieses majestätische Denkmal befindet sich in der Piazza Duomo, dem pulsierenden Herzen der Stadt.

Ein Besuch in Carrara kann nur von der Burg Malaspina aus beginnen, der Festung, die für die Stadt die Eroberung der Unabhängigkeit von der Macht der Bischöfe von Luni darstellte. Denn im 13. Jahrhundert förderten Laienkräfte die militärische Organisation des Ortes genau durch die Verstärkung der Festung. Im Laufe der Jahrhunderte verwandelte sich der Verteidigungsbau in ein wunderschönes Herrenhaus, das seit 1805 Sitz der Akademie der schönen Künste ist.

In der Altstadt empfehlen wir einen Besuch der Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie, eine Kirche im Barock-Rokoko-Stil, die zwischen 1620 und 1660 erbaut wurde, und der Chiesa del Carmine, einer Kirche, an deren Fassade eine Skulptur der Heiligen Jungfrau der Rose zu sehen ist, die von dem Spanier Bartolomeo Ordonez geschaffen wurde.

Um mehr über Geschichte und Berufung der Stadt zu erfahren, lohnt sich ein Besuch im Stadtmuseum des Marmors. Der Ausstellungsraum des 1982 eröffneten Museums ist in sechs Innenbereiche und einen Außenbereich unterteilt, die dem Besucher ein komplexes und faszinierendes Bild des lokalen Erbes bieten, das von der römischen Archäologie und der Geschichte des Gebiets bis zur Veranschaulichung der innovativsten Techniken der modernen Bildhauerei in Marmor und anderen Materialien reicht.

Für Liebhaber zeitgenössischer Kunst ist ein Besuch im Centro Arti Plastiche (Zentrum für plastische Kunst) von Carrara, das im ehemaligen Kloster San Francesco untergebracht ist, ein Muss. Die Sammlung des Museums besteht aus den Werken, die von der Gemeinde Carrara während der verschiedenen Veranstaltungen der Internationalen Skulptur-Biennale von 1957 bis heute erworben wurden, aus Werken aus Schenkungen von Privatpersonen und schließlich aus den Werken, die im Kreuzgang aufgestellt und anlässlich der Veranstaltung Disegnare il Marmo (Marmor zeichnen)entstanden sind.
Nicht verpassen sollte man das Carmi - das Museum von Carrara und Michelangelo in der Villa Fabbricotti, einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Parco della Padula, in der Stadt Carrara.

In der Umgebung

Im Jahr 1557 vergrößerte und veränderte Alberico I. Cybo-Malaspina den Grundriss der Stadt und schuf die neue Stadtmauer, die heute auch die Ortschaften außerhalb der mittelalterlichen Mauern, Caffaggio und Grazzano, umschließt, und im Inneren der neuen Anlage wurde die charakteristische Piazza Alberica angelegt. 

Bei einem Besuch von Carrara darf ein Ausflug in den Park der Apuanischen Alpen, deren Gipfel die Stadt umgeben,nicht fehlen. Diese einzigartige Bergkette erstreckt sich über 60 km in der Versilia, der Lunigiana und der Garfagnana und ist neben der Schönheit des Marmors bekannt für die tiefen Schluchten, die sich zwischen den Bergen auftun, für die reizvollen Steinbrüche und die schönen Aussichten, die Sie den Blick von den weißen Klippen bis zum offenen Meer genießen lassen.

Unbedingt einplanen sollten Sie einen Besuch in Marina di Carrara, das dank seines Segelclubs, der auch für Touristen von großem Interesse ist, eine Schmiede für Champions war, die sich auf den Regattafeldern der ganzen Welt ausgezeichnet haben, wie Luca Santella, die Brüder Chieffi und Paolo Bottari. Die städtebauliche Gestaltung der Piazza Menconi ist beeindruckend schön, komplett mit Marmor gepflastert und mit einem prächtigen Brunnen ausgestattet.

Ereignisse

Im August kann man vor der spektakulären Kulisse der Marmorbrüche dem historischen Reenactment der Lizzatura beiwohnen: es handelt sich um die antike Methode, mit der die Steinbrucharbeiter die Marmorblöcke transportierten, die sie auf seifigen Holzstämmen gleiten ließen und dann mit Hilfe von von Ochsen gezogenen Wagen flussabwärts transportierten.

Typische Produkte

Auch die Herstellung eines der berühmtesten Produkte der lokalen Gastronomie ist mit dem Marmor verbunden: der Speck von Colonnata IGP. Diese authentische Delikatesse hat den Namen des Ortes angenommen, an den sie zum Reifen gebracht wird: Colonnata, eine winzige Ortschaft von Steinbrucharbeitern in den Apuanischen Alpen, ca. 8 km von Carrara entfernt und von malerischen Marmorsteinbrüchen umgeben. Das Produkt wird aus dem fetthaltigen Teil des Schweinerückens hergestellt, mit Kräutern verarbeitet und dann in speziellen Marmorbecken zur Reife gebracht. Hier Empfehlungen für alle typischen Produkte der lokalen Küche.

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