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Photo ©Michele Dalla Palma
Buchenwald
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Dauer 5 Tage
5 Tage im Schatten des Monte Amiata

Niemand überlegt mehr, warum die Etrusker diesen imposanten Berg mit seiner unverwechselbaren Silhouette, der sich im Süden der Toskana zwischen den Provinzen Siena und Grosseto erhebt, zum Haus von Tinia, dem römischen Jupiter, machten. Dabei prägt der erloschene Vulkan heute noch – so wie viele Jahrtausende lang – den Lebensraum in einem Umkreis von hunderten Kilometern. Der geheimnisvolle Monte Amiata ist mit seinem unverkennbar würdevollen Profil allseits wahrnehmbar: im lauwarmen Quellwasser, das aus dem Erdinneren sprudelt; im typischen Geruch der Soffionen und der schwefeligen Ausdünstungen, die man auf der Südseite noch immer riechen kann; in den ausgedehnten Buchen- und Kastanienwäldern, die den imposanten Steinkegel umgeben; im Farbspiel der gewellten Wiesen ringsum; im fruchtbaren Boden, den der Mensch zu bearbeiten verstand und der wahre Köstlichkeiten – Wein, Öl, Käse- und Wurstspezialitäten – auf die Tische bringt.

Das allein schon wäre Grund genug, sich an den Fuß des Monte Amiata zu begeben. Aber das ist noch nicht alles. Neben der Geschichte des Vulkans, die genauso alt ist wie die des Planeten, gibt es die Geschichte der Menschen und der Kultur, die hier im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist, sich entwickelt und ihre Spuren hinterlassen hat. Kaufleute und Pilger, die auf der Via Francigena unterwegs waren, langobardische Fürsten auf der Suche nach Eroberungen, waren von der Schönheit dieser Orte so fasziniert, dass sie sich in sie verliebten und sich hier niederließen; Räuber, deren Namen heute noch Angst und Schrecken auslösen; von Dante und Boccaccio aufgegriffene überlieferte Legenden, die zu Schauplätzen mittelalterlicher Literatur wurden: Die Steindörfer des Monte Amiata mit ihren Türmen, Burgen, Festungen, Kirchen und Abteien laden dazu ein, diese Geschichte hautnah zu erleben.

Fünf Tage reichen sicher nicht aus, um die Natur und die Geschichte des Monte Amiata in ihrem ganzen Reichtum zu erfassen. Sehr wohl gewähren sie aber Einblicke in die Seele des erloschenen Vulkans und in die frühe Kultur jener Menschen, die in seinem Schatten lebten. Um den Startpunkt jeder Etappe zu erreichen, ist die Nutzung des Autos vorgesehen.

directions_walk29,3 km
directions_car19 km
Dauer: 5 Tage
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