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Photo ©Shutterstock.com / Antonio Scarpi
Marciana, Insel Elba
Marciana
Der älteste Ort der Insel Elba bietet Meer und Berge

Marciana an den Hängen des Monte Capanne ist ein harmonischer Bergort auf der Westseite Elbas und eine der ältesten Siedlungen der Insel, wobei seine Gründung auf das Jahr 35 v. Chr. zurückgeht. Das Gebiet von Marciana, das inmitten einer üppigen Vegetation liegt, die aus Steineichen, Pinien und Kastanienbäumen besteht, und ein stets angenehmes Klima aufweist, versprüht eine auf der gesamten Insel Elba einmalige Atmosphäre. Hier herrscht beinahe ein Bergklima, obwohl das Meer nur 5 Kilometer entfernt liegt.

Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Gebiet von Marciana zählen die mächtige Fortezza Pisana (Pisanische Festung), die der Bevölkerung einst als Schutzort vor den Pirateangriffen diente und heute das Erscheinungsbild des höher gelegenen Ortsteils prägt. Sehenswert sind auch zwei Kirchen, die romanische Pfarrkirche San Lorenzo (Pfarrkirche des hl. Laurentius), die 1554 von den Türken zerstört wurde und heute als Nationaldenkmal fungiert, und die Kirche San Cerbone (Kirche des hl. Cerbonius), die zu Ehren des Heiligen errichtet wurde, der sich im 6. Jahrhundert aus Populonia hierher zurückzog, um der Verfolgung durch die Langobarden zu entgehen. Detaillierte Informationen zur alten Geschichte von Marciana bietet das Museo Archeologico (Archäologische Museum), wo Fundstücke von der Ur- bis zur Frühgeschichte der Insel Elba sowie aus der Zeit der Etrusker und Römer aufbewahrt werden.

Einen Besuch wert ist auch der schöne mittelalterliche Ort Poggio Terme, wo sich, umgeben von Steineichen und Kastanienbäumen die Wasserquelle Fonte di Napoleone mit geringem Mineralgehalt befindet, die so heißt, da auch der Kaiser deren heilende Wirkung schätzte: Dieses Wasser eignet nämlich zur Heilung von Urikämie und  Steinleiden. Obgleich es nicht in Flaschen abgefüllt wird, kann man sich bei der Quelle bedienen.

Das Erkennungsmerkmal des Gebiets von Marciana ist der bereits erwähnte Monte Capanne, der höchste Gipfel der Insel. Den Aufstieg auf die über 1.000 des Bergs kann man von Marciana aus unternehmen, sowohl zu Fuß auf den von der C.A.I. ausgeschilderten Strecken als auch mit einer bequemen Gondelbahn, die in der Sommersaison in Betrieb ist. Für alle, die eine Leidenschaft für Mineralogie haben, ist es vielleicht von Intereese, zu wissen, dass aus den Adern  des Monte Capanne großartige Turmaline und Berylle gewonnen werden. Auf der nördlichen Seite der Anhöhe liegt das Santuario della Madonna del Monte, das bereits seit dem 14. Jahrhundert ein Kultort war. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1595 und nahm nach mehreren Umgestaltungen 1799 sein derzeitiges Erscheinungsbild an.

Wie der Rest der Insel charaktersiert sich auch das Gebiet von Marciana durch bemerkenswerte Strände, darunter die Sandstrände Paolina, Procchio und Spartaia,  der Sand- und Klippenstrand von Sant’Andrea, die Klippenstrände von Punta Nera und Chiessi und die Kies- und Felsenstrände von Pomonte und Patresi.

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