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Photo ©Ward Kadel - @drXeNo
Bucine
Bucine
ZWISCHEN SIENA, AREZZO UND FLORENZ: IM TIEFSTEN HERZEN DER TOSKANA

Das Gebiet von Bucine erstreckt sich dort, wo die Ausläufer der Berge des Chiantigebiets auf das obere Arno-Tal treffen, entlang des kleinen Flusses Ambra, und ist schon seit der Römerzeit ein wichtiges Durchgangsgebiet. Bucine und das Ambra-Tal, die nicht weit entfernt von Florenz, Arezzo und Siena liegen, waren schon seit der Römerzeit Grenzland.

Im Mittelalter bestimmten die Familien das Geschick von Bucine, deren Besitzungen auf den wundervollen Hügeln lagen, die den Fluss Ambra auf seinem Weg zum Arno begleiten.

Ab dem 13. Jahrhundert waren Bucine, Pogi, Torre Santa Reparata, Galatrona sowie Caposelvi und Rendola im Besitz der Grafen Guidi di Modigliana – die diese Burgen 1225 dem Schutz von Arezzo unterstellten. Zur gleichen Zeit besaßen die Ubertini aus Chitignano das obere Tal, mit Ambra, Rapale, Sogna, Badia a Ruoti und Pietraviva. Auch die Tarlati aus Arezzo hatten in diesem Territorium Besitzungen und nahmen im Jahr 1321 den Guidi die Burg von Bucine mit Waffengewalt ab. In den darauf folgenden Jahrzehnten drang die Republik Florenz nach und nach weiter in das Gebiet vor und bildete 1360 eine „Liga“, die sich „Valdambra“ nannte. Um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert eroberte sie auch den Teil, der noch von den Ubertini beherrscht wurde.

Das Gemeindegebiet von Bucine gehört zu den weitläufigsten der Toskana und wird aufgrund seiner Lage im Herzen der Region als „Tor zum Chiantigebiet“ betrachtet, ist aber auch ein perfekter Ausgangspunkt, um die verschiedenen Ortschaften des Tals und die nicht weit entfernten Kunststädte zu besuchen.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten, die sich in den von Rebstöcken überzogenen Hügeln verbergen, gehören die mittelalterliche Ortschaften und Burgen (wie das Castelletto di Montebenichi oder das Castello di Cennina), Festungsanlagen (wie die Torre di Galatrona oder die Stadtmauern von San Leolino), Kirchen und Pfarrkirchen (wie San Quirico in Bucine oder die Pieve di San Giovanni Battista in Galatrona) und Ruinen aus der Antike und späteren Epochen (etwa die römische Brücke von Pogi oder  die mittelalterliche Brücke in Bucine).

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