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Photo ©Foto di VardaHB
Pitigliano
Eine Reise zu den schönsten toskanischen Ortschaften Italiens
Eine Route, die Geschichte, Natur, Kunst und Kulinarisches bietet

Pfarrkirchen, die künstlerische Kleinode hüten, Trattorien, bei denen man eine traditionelle Küche genießen kann, und Kunsthandwerksläden, in denen sich die alten Handwerksberufe entdecken lassen: Wenn Sie von einem Urlaub in einem der ursprünglichsten Teile der Toskana träuen, dann sollten Sie sich auf eine Entdeckungsreise der schönsten Orte begeben, einer Auswahl, die die Anci in ganz Italien getroffen hat und die sechsundzwanzig toskanische Kleinode miteinschließt. 

Den Ausgangspunkt bilden das Valdarno und Valtiberina, wo sich die beeindruckenden mittelalterlichen Festungen von Castelfranco Piandiscò, Loro Ciuffenna und Anghiari erheben. Die Gegend ist nicht nur für ihre faszinierenden Landschaften berühmt, sondern auch für ihre historischen Zentren, in denen Türme, Palazzi und romanische Kirchen ufeinandertreffen. 

Die Route setzt sich bis zum Casentino fort, einem der schönsten Täler der Toskana, in dem sich Poppi und Raggiolo befinden, zwei Orte, in denen man ganz ins Mittelalter eintauchen kann. 

Im Mugello
 findet sich unter den schönsten Orten Scarperia, ein wunderschöner, von einer großen Mauer geschützter Ort mit dem Palazzo dei Vicari aus dem 14. Jahrhundert, den Wappen und Fresken aus der Renaissance zieren, aber auch Palazzuolo sul Senio, ein reizvoller mittelalterlicher Ort, der inmitten der Wälder liegt. In der sanft geschwungenen Hügellandschaft des Valdelsa liegt Montaione, ein Ort, der für seine Nähe zum Sacro Monte di San Vivaldo bekannt ist, wo in das Jerusalem des 16. Jahrhunderts in kleinerem Maßstab reproduziert wurde, sodasss der Ort als das kleine Jerusalem der Toskana gilt. 

Anschließend führt unsere Route zur Costa degli Etruschi (etruskische Küste), um Montescudaio zu entdecken, einen Ort, der sich perfekt dazu eignet, einen kulinarischen Zwischenstopp einzulegen und ein Glas Montescudaio Doc zu verkosten. In dem üppig grünen Val di Cornia, das unweit der Costa degli Etruschi liegt, befindet sich das mittelalterliche Suvereto, über dem sich die Aldobrandeschi-Burg am höchsten Punkt des Ortes erhebt. Populonia umschließt mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer gepflasterte Gassen, kleine Läden und das etruskische Museum Museo Etrusco Gasparri.

Die Garfagnana und das Media Valle del Serchio (mittleres Serchio-Tal) können sich dreier Orte rühmen, die zu den schönsten Italiens zählen: Barga, Castiglione di Garfagnana und Coreglia Alteminelli, drei mittelalterliche Lehnsgüter, die ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bewahren, und sich perfekt dazu eignen, die Traditionen und unberührte Natur der Apuanischen Alpen zu erkunden.

Montefioralle, in der Gemeinde Greve in Chianti, gilt als ein Symbol für ein verborgenes Italien fernab der Tourismusrouten. Diesem Ort, der eine Aufwertung verdient, sollte man unbedingt einen Besuch abstatten.

Zwischen den Crete und dem Valdichiana Senese liegt Buonconvento entlang der Via Francigena. Hier finden sich aber auch San Casciano dei Bagni mit seinen Thermen, seiner Burg und seinen mittelalterlichen Türmen und Cetona, ein wunderschöner Ort etruskischen Ursprungs, der einen in längst vergangene Zeiten katapultiert. 

Eine unberührte Natur und wilde Landschaften charakterisieren die Maremma. In diesem einmaligen Territorium finden sich beeindruckende Orte wie Montemerano, das von einer dreifachen mittelalterlichen Ringmauer geschützt wird. Sehenswert sind auch Pitigliano und Sovana, zwei von den Etruskern aus Tuffstein errichtete Orte, in denen man die Nekropolen und faszinierende Zeugnisse dieses Volkes entdecken kann. Des Weiteren liegt hier auch Capalbio, ein alter Ort, von dem aus man das Meer sieht. In Richtung des Monte Amiata stößt man auf Santa Fiora, ein Bergdorf, das einen wunderschönen Fischteich besitzt, der auf die Adelsfamilie Aldobrandeschi zurückgeht.

Schließlich führt unsere Route an die Küste nach Porto Ercole, das auf den Monte Argentario hinausgeht. Hier kann man einmalige Gerichte wie die Fischspezialität „ficamaschia“ genießen, die auf einem pesce povero (Armenfisch), der aber sehr aromatisch ist, basiert. Auf der Insel Giglio, einem der Kleinode des Toskanischen Archipels, befindet sich Giglio Castello mit seinem steil ins Meer abfallenden Türmen und Trekking-Strecken oberhalb der Küste. 

 

Informationen: borghipiubelliditalia.it 

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