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Photo ©Andrea Migliorini
Kornfelder in Monteriggioni
Die „Bandiere Arancioni“ der Toskana: eine Reise zu den historischen Orten
Die vom Touring Club ausgezeichneten Orte

Die Toskana ist seit jeher eine an schönen alten Ortschaften reiche Gegend. Die Entscheidung, welche man davon besuchen möchte, kann sich an der Liste der „Bandiere Arancioni“ (orangene Fahnen) orientieren, einer Auszeichnung, die der Touring Club im Bereich Tourismus und Umwelt vergibt. Die Aufwertung des Kulturerbes, ein guter Umweltschutz, eine herausragende Gastfreundschaft und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen sind die Qualitätsmerkmale, die die 38 prämierten, über die ganze Toskana – von den Hügeln des Val d’Orcia bis zu den Tuffstein-Pfaden der südlichen Maremma – verteilten paradiesischen Ecken ausmachen.

 

Den Ausgangspunkt bildet das Valdelsa, eine natürliche Bühne inmitten von Wiesen und Weinbergen, wo Pfarrkirchen und Ortschaften wie Inseln auftauchen. Inmitten dieser weltweit einzigartigen Szenerie finden wir San Gimignano mit seinen prächtigen Türmen, aber auch Monteriggioni, die perfekt erhaltene Burg vor den Toren Sienas, und Casole d'Elsa, einen romantischen Ort in den Hügeln. Im Valdicecina kann man sich auf eine Zeitreise nach Volterra, Pomarance und Castelnuovo Val di Cecina begeben.

Das  Val d’Orcia beherbergt mit Pienza eines der weltweit beeindruckendsten historischen Zentren, eine Idealstadt der Renaissance, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und etruskischen Ursprungs ist. Im Val d'Orcia befinden sich auch Radicofani, letztes Etappenziel der Via Francigena  in der Toskana, und Montalcino, die Heimat des Brunello. Im Val di Chiana Senese liegen hingegen Montepulciano, die Heimat des Vino Nobile, Chiusi mit dem Labyrinth von Porsenna, Sarteano, das einige der wichtigsten etruskischen Gräber bewahrt, MontefollonicoTrequanda und Cetona, wo die Natur auf Geschichte trifft, und schließlich San Casciano dei Bagni, wo man entspannende Momente erleben kann. 

Partiamo proprio dalle Terre di Siena, un palcoscenico naturale tra cielo e terra, prati e vigneti, dove pievi e borghi emergono come isole nel grande mare di terra, creando così uno dei paesaggi più belli d’Italia. In questa cornice unica al mondo troviamo San Gimignano, con le sue splendide torri, Montalcino patria del Brunello, ma anche Monteriggioni, il castello perfettamente conservato  alle porte di Siena, e ancora Castelnuovo Berardenga, Radda in Chianti, Trequanda e Cetona, dove la natura incontra la storia.

Il cuore della Val d’Orcia protegge invece uno dei centri storici più incredibili al mondo, Pienza, la città ideale del Rinascimento dichiarata dall’Unesco Patrimonio dell’Umanità, ma anche Sarteano, con antichissime origini etrusche, Radicofani, ultima tappa toscana della Via Francigena, e Montepulciano, la patria del vino Nobile. Senza dimenticare Chiusi, con il suo labirinto di Porsenna, un percorso sotterraneo che risale all’epoca etrusca, Montefollonico dove si produce il tipico Vin Santo, e Murlo.

Im Chianti kann man sich nach Castelnuovo Berardenga, Barberino oder Radda in Chianti begeben und einen Verschnaufpause initten der Weinberge des Gallo Nero einlegen. In Richtung Siena kann man Murlo erkunden, einen mittelalterlichen Ort, der bereits zur Zeit der Etrusker bewohnt wurde. 

Sorano
Sorano

Sorano und Pitigliano sind das andere Gesicht der Maremma, das der von den Etruskern angelegten Tuffsteinpfade: Orte, scheinbar aus der Zeit gefallen, die archäologische Stätten, Nekropolen und Kirchen bieten.

Im Valdichiana bei Arezzo gibt es in Lucignano den Albero dell’Amore (Baum der Liebe) zu entdecken, ein prächtiges Goldschmiedewerk, aber auch Castiglion Fiorentino mit seinen zahlreichen Panoramablicken.

Barga
Barga- Credit:  Massimo Pia

Auf den Hügeln im Umland von Lucca liegt Montecarlo, ein Ort, der für seine ausgzeichneten Weine bekannt ist. Im mittleren Serchio-Tal (Media Valle del Serchio) befindet sich Barga, ein historischer Ort vor den Toren der Garfagnana. Inmitten der Berge im Umland von Pistoia stößt man auf Cutigliano. Hier kann man einen Urlaub inmitten der Natur verbringen, während man im Valtiberina Anghiari besichtigen kann, einen reizvollen mittelalterlichen Ort, der die Kulisse der historischen Anghiari-Schlacht bildete.

Wunderchöne historische Villen und Gärten erwarten den Besucher in Collodi, wo Carlo Lorenzini, der Autor von Pinocchio, seine Kindheit verbrachte, während das empolesische Val d’Elsa zwischen Siena und Florenz reizvolle Orte wie Certaldo und Vinci bietet.

Volterra
Volterra- Credit:  Peter Stenzel

Wunderschöne Orte gibt es auch in der Gegend um Pisa, angefangen bei Casciana Terme und Lari, bekannt für sein Kirschfest, und Peccioli, die Terrasse des Valdera.

Auch Fosdinovo in der Lunigiana mit seiner alten Burg und Santa Fiora inmitten der Wälder des Monte Amiata haben eine orange Fahne erhalten. Entlang der Costa degli Etruschi (Küste der Etrusker) sollte man keinesfalls Casale Marittimo und Suvereto mit seinen berühmten Weinen verpassen, während man in der nördlichen Maremma Massa Marittima besichtigen kann, ein mittelalterliches Juwel mit einem prächtigen Dom.

Informationen: bandierearancioni.it

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