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5 ungewöhnliche Orte in der Toskana
Originelle Orte voller Flair, deren Existenz Sie niemals geahnt hätten

Die Toskana besitzt so viele wunderschöne Orte, die fest in der kollektiven Vorstellungswelt verankert sind. Daher werden Sie sich fragen, ob es auch etwas fernab der Touristenrouten zu sehen gibt. Eine Vielzahl von originellen Orten in der Toskana ermöglicht es Ihnen, einige einmalige Highlights zu finden, deren Existenz Sie niemals erahnt hätten. Hier finden Sie unsere Liste mit fünf originellen Orten voller Flair.

Montefoscoli und der Tempel der Minerva Medica
Tempel der Minerva Medica
Tempel der Minerva Medica- Credit:  Comune di Palaia

Die Toskana ist berühmt für Ihre Gebäude aus dem Mittelalter und der Renaissance, Sie können jedoch auch Bauten aus anderen Epochen vorfinden. In Montefoscoli unweit von Palaia befindet sich der neoklassizistische Tempel der Minerva Medica inmitten eines kleinen Steineichenwaldes. Nur wenigen Personen in Italien ist dieser Ort bekannt. Der Tempel wurde um 1822 von Andrea Vaccà Berlinghieri in Auftrag gegeben, einen erfolgreichen Physiker bei der Universität Pisa. Er wollte seinem Vater Francesco, der auch Physiker war, ein Monument widmen, um ihren Beruf mit einer Widmung an die Göttin der Medizin und der Weisheit zu zelebrieren. 

Eine monumentale Allee führt zu dem Tempel, der bis auf den Türgiebel aus weißem Marmor vollständig aus Terrakotta errichtet ist. Die Lage des Tempels wurde nicht zufällig ausgewählt. Andrea, der dem Vorbild seines Vaters folgte, wählte das Gebiet, wo sein Vater vorhatte, 1808 eine Villa zu errichten, obgleich diese später ein Stück weiter südlich errichtet wurde. 

Der Tempel kann mit einer Buchung besichtigt werden. Führungen werden bei Vollmond von der Kulturvereinigung „Ippolito Rossellini“organisiert. Für weitere Informationen und Buchungen besuchen Sie die  see the temple’s Webseite des Tempels.

Die Insel Giglio und der Leuchtturm der Liebe
Insel Giglio
Insel Giglio- Credit:  Maurizio Manetti

Für alle, die das Rauschen des Meeres mit den Klippen im Hintergrund verfolgen, oder die von den Gerüchen und den besonderen Merkmalen von Inseln nicht genug bekommen können, empfehlen wir die Insel Giglio im Toskanischen Archipel. Die Insel ist der perfekte romantische Rückzugsort, wo Sie ganz in die besondere Atmosphäre der Insel mit ihren alten malerischen Steinhäusern und den alten Mauern eintauchen können, umgeben von Macchia und dem endlosen Meer. Auf Giglio können Sie auch den Leuchtturm der Liebe inmitten eines Pinienwaldes besichtigen, der perfekte Ort für einen Ausflug zu zweit. 

Montecatini Alto
Montecatini Alto
Montecatini Alto- Credit:  Shutterstock / Stepniak

Nicht jeder weiß, dass Montecatini aus zwei Ortsteilen besteht: Montecatini Terme, berühmt für seine Spas, und das weniger bekannte Montecatini Alto, ein mittelalterlicher Ort hoch oben auf einem Hügel, von dem aus man auf Montecatini Terme blickt.

Montecatini Alto war ursprünglich eine römische Festung, und die heißen Quellen darunter waren ein Sumpfland. Aber bereits im Altertum war das Sumpfwasser aufgrund seiner heilungsfördernden Eigenschaften bekannt, die schon die Etrusker zu schätzen wussten. Der Ausblick von dem Hügelort ist atemberaubend. Um den Ort zu erreichen, geht es ein Stück bergauf, Sie können aber auch die Seilbahn nutzen, die 1898 eröffnet wurde und die zwei Ortsteile miteinander verbindet. Wenn Sie dennoch den Weg bergauf nehmen, gönnen Sie sich danach ein entspanntes Bad bei einem Spa

Guinigi-Turm in Lucca
Guinigi-Turm
Guinigi-Turm- Credit:  Wikimedia

Wussten Sie, dass es einen Turm gibt, auf dem ein Wald wächst? Ganz richtig: Der Guinigi-Turm in Lucca ist der wichtigste Turm der Stadt, einer der wenigen, die sich innerhalb der Stadtmauer erhalten haben und der der Stadt von den Nachfahren der Guinigi-Familie als Schenkung übergeben wurde. Das Erkennungsmerkmal dieses Turms aus Stein und Ziegelstein sind die Eichen, die auf seinem Dach wachsen und der Skyline von Lucca eine unverkennbare Note verleihen. Von dort aus können Sie das gesamte historische Tentrum überblicken, darunter die berühmte Piazza dell’Anfiteatro und die umgebenden Berge mit den Apuanischen Alpen im Nordwesten, den Apennin im Norden und den Monte Pisano im Süden. 

Abbadia a Isola entlang der Via Francigena
Abbadia a Isola
Abbadia a Isola

Abbadia a Isola ist ein Ort in der Gemeinde von Monteriggioni unweit von Siena, der außerhalb des Gebiets so gut wie nicht bekannt ist. Der Ort wurde um ein Benediktinerkloster errichtet, das zu Beginn des 11. Jahrhunderts gegründet wurde. Zu dieser Zeit bildete das Gebiet die Grenze des Padule del Cannetto, und lag entlang der Via Francigena, einer mittelalterlichen Pilger- und Handelsroute. Dank seiner günstigen Lage baute Abbadia a Isola im Mittelalter seine Machtposition aus und übernahm eine große strategische Rolle. Alle, die gerne wandern, können den Ort von Monteriggioni aus entlang eines 4 km langen Abschnitts der Via Franigena erreichen.

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